Persönlichkeitseigentschaften von Gründer/innen

Der Tagesspiegel hat Dr. Claas Triebel nach Persönlichkeitseigenschaften von Gründern gefragt. Die kurze Antwort auf die Frage ob es bestimmte Persönlichkeitseigenschaften von Gründern gibt lautet aus psychologischer Hinsicht „Nein“. Die lange Antwort gibt es hier https://www.tagesspiegel.de/berlin/gruenden-zwischen-mut-und-zweifel-so-ticken-berliner-pioniere/22621186.html

Auf geht’s in die nächste eXist-Runde | Startup

PerformPartner hat die Ausschreibung des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie zur Durchführung der Workshops „Gründerteam“ für das eXIST-Gründerstipendium und den eXIST-Forschungstransfer gewonnen. Wir freuen uns damit auch unsere erfolgreiche und langjährige Zusammenarbeit mit GründerRegio M e.V. fortsetzen zu können.

Dieses Programm zur Förderung der Existenzgründungen aus der Wissenschaft hat zum Ziel, das Gründungsklima an den Hochschulen zu verbessern und Unternehmensgründungen aus wissenschaftlichen Einrichtungen erfolgreicher zu machen.

Die teilnehmenden Gründerteams stammen aus Bayern, Nordrhein-Westfalen, Baden-Württemberg, Hessen, Rheinland-Pfalz und aus dem Saarland. Damit begleiten wir bis 2018 im Rahmen unserer Team-Seminare bis zu 800 Teilnehmerinnen und Teilnehmer. Das entspricht etwa 50% aller eXIST-Teams in Deutschland, was die Bedeutung des Gründerstandortes München einmal mehr verdeutlicht.

Unterstützt werden die Coaches von PerformPartner dabei durch erfahrene Gründer und erfolgreichen Absolventen des eXIST-Stipendiums, z.B. von

AzubiyoOnPagePolarstern und Stylight

Am 05./06. Juli fand der erste Workshop in München mit 6 Teams und insgesamt 21 TeilnehmerInnen statt.

 

Liebling, jetzt haben wir eine Riesenfirma! | Gazellen

Die Arbeit mit Startups und schnell wachsenden Unternehmen hat sich in den vergangenen Jahren zu einem Schwerpunkt der Arbeit von PerformPartner entwickelt. Neben unsere Kunden wie Stylight, RCP, Arithnea, agnion technologies und vielen anderen, sind wir immer auch im Gespräch mit vielen Unternehmen, die an der Schwelle zwischen Startup und etablierter Firma stehen. In diesem Feld haben wir auch zahlreiche Bachelor- und Masterarbeiten betreut, in denen Studierende Fragestellungen zusammen mit Gazellenunternehmen bearbeitet haben.

Prof. Dr. Claas Triebel hat zu dem Thema aktuell einen Gastbeitrag für t3n geschrieben, in dem auch die CEOs von Stylight und RCP zu Wort kommen.

Der Artikel ist hier zu lesen

World Café bei STYLIGHT

Seit einiger Zeit arbeiten wir nun mit STYLIGHT zusammen. Wer STYLIGHT noch nicht kennt: STYLIGHT ist eine Plattform für Mode im Internet, die Angebote von verschiedenen Shops bündelt. Seit Anfang 2015 betreibt das 2008 gegründete Unternehmen ein Online-Modemagazin.

Und: STYLIGHT wächst! Innerhalb von 7 Jahren ist aus einem Startup, das von vier Freunden gegründet wurde, ein führendes europäisches Unternehmen mit mehr als 150 Mitarbeitenden rund um den Globus entstanden. Wir haben an anderer Stelle ja schon geschrieben, was sich dadurch für Herausforderungen ergeben: zunächst wurden Entscheidungen aus dem Bauch getroffen. Mittlerweile beginnen sich aber die Bedürfnisse des Unternehmens und der Mitarbeitenden zu verändern. Deshalb begleiten wir STYLIGHT dabei ein umfangreiches HR-Paket zu entwickeln, das ebenso das Vergütungsmodell wie auch Karrierewege ausarbeitet.

Weil STYLIGHT kein gewöhnliches Unternehmen ist, haben wir zusammen mit dem Management-Team beschlossen, die wichtigste Ressource des Unternehmens, die Mitarbeitenden, in diesen Prozess einzubinden.

Am 27. April veranstalteten wir ein World Café im Atrium der STYLIGHT-Zentrale im Herzen Münchens.

Graphic Recording von Matthias Schwert
Graphic Recording von Matthias Schwert
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Was genau ist ein World Café? World Café ist ein Verfahren, das eine große Gruppe zusammenbringt, um Fragen, die alle Beteiligten betreffen, zu diskutieren. Warum heißt es Café? Wichtig ist bei einem World Café eine informelle, entspanne Atmospähre an einem Tisch, an dem sich jeder frei fühlt das zu sagen, was er denkt. Wie in einem Café eben. Wir haben World Cafés schon oft durchgeführt. Diesmal war es aber eine besondere Herausforderung – denn für das World Café meldeten sich 80 Mitarbeitende, also fast alle Vollzeitangestellten in München (!), an.

Claas und Andreas moderierten durch den Tag, den wir komplett auf englisch bestritten.

Im Fokus standen drei Themen:

  •  Einkommen und HR-Paket
  • Feedback und Leistungsbewertung
  • Karrierewege

Nach 5 Stunden Brainstorming und Diskussion endete die Veranstaltung mit einem großen Bild, das unser Grafic Recorder Matthias Schwert über den Tag hinweg entwickelte.

Für die Gründer und für uns gab es eine Menge Hausaufgaben – denn der nächste Schritt wird es sein, über alle Ideen und Bedürfnisse nachzudenken und dann einen nächsten Schritt zu gehen, der die angesprochenen Themen deutlich voranbringt!

Hier der kurze Bericht über das World Café im Blog von STYLIGHT



Warum das Team wichtiger ist als die Idee

Eine Untersuchung vom Fraunhofer-Institut zeigt: Der Hauptgrund für das Scheitern von Startups ist nicht der Mangel an guten Ideen, sondern die unzureichende Zusammenarbeit von Gründern und Teammitgliedern sowie Teamprobleme allgemein. 56% aller Startups scheitern, da zu wenig oder zu ineffizient miteinander kommuniziert wird.

Steve Jobs sagte, dass das wichtigste, was er je entwickelt habe ein gutes Team gewesen sei. Doch wie wird man ein gutes Team? Ganz einfach, könnte man meinen – man holt einfach die richtigen Leute zusammen. Aber das ist doch etwas sehr simpel gedacht. Denn erstens ist es nicht einfach herauszufinden, wer die richtigen Leute sind und zweiten: Gründerteams entstehen nunmal nicht so. Sie sind meistens einfach da. Und wenn sie da sind, dann muss man einen Weg finden miteinander zurechtzukommen. Ein gutes Team werden. Am Team arbeiten. Und genau das fällt vielen Gründern sehr schwer.

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Seminar EXIST-Gründerteam im April 2015 in München

Eine App bauen, mit der man einen Quadrokopter um die Welt fliegen lassen kann? Kein Problem, gib mir ein bisschen Zeit und ich bau sie Dir. Eine Technologie, mit der man die Energieversorgung Europas für die nächsten Jahrzehnte sichern könnte? Ich habe tausende Ideen dafür! Aber: am Team arbeiten? Leute motivieren? Miteinander reden? Keine Ahnung wie man das gut und richtig macht!

PerformPartner arbeitet seit vielen Jahren mit Startups zusammen. Insbesondere in Kooperation mit GründerRegio M e.V. betreuen wir Startups aus ganz Süddeutschland, die am EXIST-Förderstipendium des Bundesministeriums für Wirtschaft und Innovation teilnehmen.

Ein Artikel auf GRÜNDERSZENE beschreibt, was wir mit den Teams tun.

Warum das Team wichtiger ist als die Idee | Gründerszene

Die Wachstumsschmerzen der Gazellen

Einer Studie des Bundeswirtschaftsministeriums zu Folge sind zwischen 1995 und 2010 Deutschland etwa 13.000 schnell wachsende Unternehmen entstanden. Diese so genannten Gazellenunternehmen haben eine besondere Relevanz für die Wirtschaft. Sie schufen 1,35 Mio. Arbeitsplätze, also beinahe 4% der in Deutschland sozialversicherten Beschäftigten. Sie sind Motor für technologische und auch soziale Innovationen. Denn junge schnell wachsende Unternehmen müssen sich zwar den Regeln des Marktes unterwerfen, begegnen diesen aber immer wieder auf neue und andere Art als dies etablierte Konzerne oder KMUs zu tun pflegen.

Ein Gazellenunternehmen, das die Startup-Phase hinter sich gelassen hat, hat häufig ganz spezifische Wachstumsschmerzen.

Wie läuft so etwas ab? Eine kleine Gründungsgeschichte: Anfangs gab es da ein Gründerteam, bestehend aus der drei guten Freunden, die eine Geschäftsidee ausprobieren wollten. Zur Überraschung aller ist es gut gelaufen. Eine GmbH wurde gegründet. Man hat ein paar Freunde, dazu geholt, man war zu siebt, hatte eine tolle Zeit, dann kamen Freunde von Freunden dazu, Praktikanten, Leute, die man noch lose von der Uni her kannte – und so wuchs das kleine Unternehmen erst auf 10, dann auf 20 und plötzlich auf 30 Mitarbeiter/innen an. Größere Büroräume wurden gemietet. An den Wochenenden ging das Team gemeinsam in den Biergarten oder zum Skifahren. Plötzlich jedoch legte das Unternehmen noch einen einen Wachstumssprung hin – einen Gazellensprung, mit dem es innerhalb von neun Monaten 40 neue Mitarbeiter/innen einstellen musste.

Plötzlich ist alles nicht mehr wie es einmal war: ein noch größeres Büro muss angemietet werden. Die Zeit des ersten Aufbruchs ist vorbei. Aus den Gründern werden Chefs eines Unternehmens – sie sollen es zumindest werden. Das erwartet man von ihnen. Doch wer erwartet das? Die Kunden? Die Mitarbeiter/innen? Sie selber? Das Gazellenunternehmen tritt noch einmal in eine ganz neue Phase ein.

Wie sehen typische Aufgabenstellung für schnell wachsende Unternehmen aus?

Ein paar Beispiele:

  • Die Bedürfnisse der Belegschaft ändern sich. Ging es früher darum das gemeinsame Skiwochenende mit zu planen, spielen plötzlich in den Gesprächen Themen wie Elternzeit oder Altersvorsorge eine Rolle.
  • Alle haben im Startup angefangen, weil es da keine oder wenige Hierarchien gab. Aber plötzlich entsteht das Bedürfnis nach einer Gehaltsstruktur. Aber wie soll diese aufgebaut sein? Verliert man durch eine konventionelle Struktur eventuell all das, was die meisten dazu getrieben hat im Unternehmen mitzuarbeiten?
  • Soll das Unternehmen immer weiter wachsen? Und wenn ja, wie soll es dann aussehen? Die Frage nach den gemeinsamen Werten spielt eine Rolle – welche Werte verfolgt das Gründerteam und wie können diese Werte in allen Verästelungen des Unternehmens umgesetzt werden?
  • Personalauswahl erfolgte bislang immer nach Bauchgefühl und Nase. Da wurden Leute eingestellt, die jemand kennt, den man kennt. Das lief auch gut. Aber kann das auch in Zukunft noch so laufen? Wahrscheinlich nicht? Wie kann sich ein schnell wachsendes Unternehmen aber ein Recruiting-System zulegen ohne alles neu lernen zu müssen, sondern die bisherigen Erfahrungen einbringen zu können.
  • Was können die Mitarbeiter/innen eigentlich? Was sind ihre Kompetenzen? Und welche Kompetenzen werden in Zukunft gebraucht?

Mit Lösungen von der Stange sind Gazellen meist schlecht beraten. Im Zentrum der Überlegungen sollte immer die Frage stehen: wie kann das jeweilige Unternehmen eine gute, skalierbare Lösung finden, die es dem Gründerteam und den Mitarbeiter/innen ermöglichst das Beste aus der Startup-Phase mitzunehmen und für die nächsten Schritte zu bewahren.

PerformPartner hat hierzu bereits häufig gearbeitet – es ist eine der spannendsten Aufgaben, die wir kennen!

Was Gründerteams stark macht…

Gemeinsam mit Prof. Dr. Dr. Claudius Schikora haben wir im Magazin StartingUp einen Artikel darüber geschrieben, was uns in der Arbeit mit Gründerteams besonders wichtig ist: uns geht es darum Teams dazu zu befähigen besser miteinander zu kooperieren. Jede gute Idee scheitert wenn das Team nicht funktioniert. Aber ein gutes Team kann auch mit wenigen Mitteln sehr viel auf die Beine stellen. Dass ein Team gut kooperiert ist jedoch